Joseph Garncarz

Joseph Garncarz

lehrt als Privatdozent am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln und war in unterschiedlichen Funktionen (u. a. als Professor, Akademischer Oberrat, Lehrbeauftragter) an Universitäten in Bochum, Brno, Kaiserslautern, München, Paderborn, Siegen, Udine und Wien tätig. Er hat Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität zu Köln studiert (M. A. 1985, Dr. phil. 1990, Habilitation 1996) und verschiedene Forschungsprojekte geleitet (u. a. “Visuelle Gemeinschaften: Verhältnisse des Lokalen, Nationalen und Globalen im frühen Kino, 1895-1914”).

Sein Forschungsinteresse gilt vor allem der Film- und Mediengeschichte. Neben Büchern wie Hollywood in Deutschland: Zur Internationalisierung der Kinokultur, 1925-1990 (2013) und Maßlose Unterhaltung: Zur Etablierung des Films in Deutschland 1896 – 1914 (2010) hat er zahlreiche Artikel insbesondere zur deutschen und europäischen Filmgeschichte in Fachzeitschriften wie Film History, Early Popular Visual Culture, Cinema & Cie, Hitchcock Annual, Iluminace, KINtop und internationalen Sammelbänden veröffentlicht. Seine Publikationen wurden ins Englische, Französische, Tschechische und Polnische übersetzt. Seine Arbeit wurde von verschiedenen Institutionen (u. a. von der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft) gefördert und 2011 mit dem Willy-Haas-Preis ausgezeichnet.

Joseph Garncarz ist Mitglied verschiedener Fachverbände wie der Gesellschaft für Medienwissenschaft und dem Network for European Cinema and Media Studies, hat internationale Tagungen organisiert (u. a. in Amsterdam und Berlin) und Ausstellungen kuratiert (u. a. für die deutschen Filmmuseen). Er ist auch als Filmjournalist (u. a. für die Frankfurter Rundschau) und Fachgutachter (von der Nachwuchsförderung über die Forschungsförderung bis hin zur Filmförderung) tätig, ist Mitglied von Editorial Boards und Interviewpartner zu Fragen der Film- und Mediengeschichte für Rundfunk und Fernsehen (u. a. für den WDR, Deutschlandradio Kultur und arte).